aktualisiert am 1. Januar 2018 | erstellt am 9. April 2017

 

Warum diese Informationen ?

zu einer Stoma Zurückverlagerung nach Darmkrebserkrankung

 

Nach Stoma Rückverlagerung mit Diagnose Rektumkarzinom kann es wie unter:

Einblicke zur Rückverlagerung erläutert, in der ersten Zeit nach Rückverlagerung zu Schmerzzuständen kommen.

Diese resultieren anfänglich durch eine gesteigerte Motilität des Darms. Flüssigkeit, Elektrolyte und Nährstoffe haben nicht genug Zeit von diesem aufgenommen zu werden, daher die anfangs häufigen flüssigen Stuhlausscheidungen.

Sie können sehr häufig, meist Durchfall artig und schmerzhaft sein. Es kommt so zu schmerzhaften Entzündungen am/im After. Mit jeder erneuten Stuhlausscheidung können so die Schmerzen unerträglich werden.

 

Schmerzmittel wie Ibuprofen

Opioide wie Tilidin, Morphin

schlafanstoßende Antidepressiva wie Amitriptylin oder Mirtazapin

 

nehmen KEINEN Einfluss auf die Schmerzsymtomatik > da die eigentliche Ursache > häufige Stuhlfrequenzen zu minimieren gilt. Hier kann das Gallensäure bindende Medikament (Colestyramin) helfen und vom behandelnden Arzt verordnet werden.

 

Von Opioiden wissen wir das es zu einer Abhängigkeit führen kann – ebenso bei Antidepressiva oder gar Neuroleptika, die heute ihren Platz in der Schmerztherapie einnehmen. Selbst niedrige Dosierungen können anfangs zu Nebenwirkungen wie:

Schwindel Alpträumen UnruheSchlaflosigkeit Schläfrigkeit trockener Mund und vielen anderen Symtomen führen.

Der durch seine häufigen Stuhlfrequenzen gestreßte Patient, kann durch diese Medikamente, hinzukommende Symtome, die ihn zusätzlich belasten, in seiner Wahrnehmung eingeschränkt – noch weniger, rechtzeitig eine Toilette aufsuchen.

Möchte der Patient Medikamente/Psychopharmaka absetzen weil er keine Linderung verspürt, kann es schon nach kurzer Einnahmezeit und niedriger Dosierung zu Absetz- Entzugserscheinungen kommen.

 

Für den Verbraucher/Patienten ist eine Gebrauchsinformation Information für Anwender (in der Medikamentenpachung) vorgesehen. Sie enthält nicht alle wichtigen Informationen eines Medikaments. 

Vorbehalten für Ärzte und Fachkräfte gibt es zu jedem Medikament eine

 

Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels) mit

zusätzlichen, wichtigen Informationen – ebenso

Zulassungsnummer, Datum der Erteilung der Zulassung und ggf. Verlängerung der Zulassung.

Vereinzelt sind diese im Internet (evtl. von einem anderen Hersteller) nachzulesen.

 

Allzu oft werden Symtomatiken der Psyche zugetan – Patienten mit ebenfalls Betroffenen verglichen, wobei nur der Einzelfall und Verträglichkeit aussagekräftig sein kann.

 

Die Medien berichten über die oft zu schnelle Verordnung von Antidepressiva oder Neuroleptika.

hier > OECD-Studie: Menschen reicher Länder nehmen immer mehr Antidepressiva

Quelle - Spiegel Online - Gesundheit - Beitrag vom 21. 11. 2013 - cib

 

Eine Website in dem man sich über die Probleme mit diesen Medikamenten informieren kann ist das ADFD.
Dort erhält man auch Hilfestellungen zum Absetzen der Medikamente.

Das ADFD ist eine private Initiative von Betroffenen und bietet Menschen, die unter Nebenwirkungen oder Absetzschwierigkeiten während bzw. nach der Einnahme von Psychopharmaka leiden, die Möglichkeit,

sich gegenseitig im Sinne einer virituellen Selbsthilfegruppe zu unterstützen.

 

Internet – www.adfd.org

Was sind moderne Antideressiva  ?

Antidepressiva absetzen > ein Projekt der ADFD


 

Linktipps:

Peter & Sabine Ansari

Unglück auf Rezept: Die Antidepressiva-Lüge und ihre Folgen

Quelle - klett-cotta.de

 

Peter Lehmann

Tipps zum Absetzen von Psychopharmaka

Quelle - kulturkritik.net

 

Markus Grill

Kranke Geschäfte: Wie die Pharmaindustrie uns manipuliert

Quelle - amazon.de


 

Ben Goldacre

Die Pharma-Lüge: Wie Arzneimittelkonzerne Ärzte irreführen und Patienten schädigen

>> Blick ins Buch

Quelle - amazon.de

 

 


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