erstellt am 11. März 2018

 

erstellt am 23. November 2017

Psychoonkologie

Viele Krebs-Patienten leiden an Posttraumatischer Belastungsstörung

Etwa ein Fünftel der Krebs-Patienten erlebt nach der Diagnose eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Viele leiden noch Jahre später daran. Dagegen ließe sich etwas tun.

 

Etwa ein Fünftel der Patienten mit Krebs erlebt mehrere Monate nach der Diagnose eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Viele dieser Patienten leiden noch Jahre später daran. Das zeigt eine aktuelle Studie, die im Fachmagazin Cancer veröffentlicht wurde.

PTBS wurde bislang vor allem bei Menschen diagnostiziert, die eine traumatische Situation durchlitten, einen schweren Unfall, eine Naturkatastrophe oder grausame Kriegs-Handlungen. Dr. Caryn Mei Hsien Chan von der Nationalen Universität von Malaysia und ihre Kollegen suchten nun bei 469 Erwachsenen mit verschiedenen Krebsarten nach Symptomen der PTBS - und zwar im ersten Monat nach der Diagnose, nach sechs Monaten und nach vier Jahren.

PTBS-Symptome hielten an oder verschlimmerten sich

In der sechsmonatigen Nachbeobachtungszeit trat PTBS bei 22 Prozent der Krebs-Patienten auf. Die Rate sank nach 4 Jahren auf 6 Prozent. Obwohl die Gesamt-Rate mit der Zeit abnahm, wurde bei ungefähr einem Drittel der Patienten mit anfänglicher PTBS-Diagnose festgestellt, dass sie vier Jahre später...ganzen Beitrag lesen

Quelle | gesundheitsstadt-berlin.de | Autorin Barbara Bückmann | Artikel vom 22. November 2017

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aktualisiert am 30. November 2017 | erstellt am 6. November 2017

Produktinformation

Nebenwirkungen bei Antibiotika

Tagesthemen warnen vor Ciprofloxacin

Nur noch als Reserveantibiotika einsetzen: Fluorchinolone (Foto: picture-alliance / Sven Simon)

Ciprofloxacin als Auslöser für chronische Schmerzen, Schwindel, Erschöpfung. Darüber berichten die Tagesthemen. Auch das pharmakritische Arzneitelegramm kommt zu Wort: Fluorchinolone setzten Ärzte noch immer zu unkritisch ein. Die EMA bewertet derzeit die „Persistenz“ der Nebenwirkungen von Fluorchinolonen wie Cipro-, Levo- und Moxifloxacin auf Muskeln, Nervensystem und Gelenke.

In einem Beitrag der Tagesthemen vom 1. November warnen Ärzte, eine betroffene Patientin und das Arzneitelegramm vor Fluorchinolonen: Konkret geht es um Ciprofloxacin. Eine 35-jährige Patientin erhielt das Antibiotikum aus der Gruppe der Fluorchinolone zunächst gegen eine Harnwegsinfektion, dann gegen eine Sinusitis. Seither sei sie krank, berichten die Tagesthemen; sie leide seit anderthalb Jahren an „Erschöpfung, Schwindel, Schmerz“, sei arbeitsunfähig und habe mehrere Klinikaufenthalte hinter sich.

Die Patientin ist wegen ihrer seither bestehenden Nervenschäden bei einem...zum ganzen Beitrag

siehe auch: EMA und FDA aktiv: Risikobewertung zu Fluorchinolonen läuft

Quelle | deutsche-apotherker-zeitung.de | STUTTGART 3.11.2017

 

weitere Links:

aktualisiert am 4. März 2018 | erstellt am 8. Februar 2018

Produktinformation

 

Gefährliche Langzeitschäden - Fluorchinolone

Gefährliche Langzeitschäden: Warum verschreiben Ärzte leichtfertig Antibiotika mit dramatischen Nebenwirkungen ? Angstattacken, chronischer Muskelabbau, ein zerstörtes Verdauungssystem: Seit Birgitta Anton vor zwei Jahren das Antibiotikum Ciprofloxacin verabreicht bekommen hat, ist ein normales Leben für die 35-Jährige unmöglich - das Medikament, das zur Gruppe der Fluorchinolone gehört, löste gefährliche Nebenwirkungen bei ihr aus. "Weil meine Magen-Darm-Passage nicht mehr funktioniert, kann ich nicht mehr normal essen und trinken und habe unvorstellbare Schmerzen", sagt die Konstanzerin, die das Antibiotikum wegen einer Blasen- und Nebenhöhlenentzündung verschrieben bekommen hatte. Wie Birgitta Anton geht es offenbar auch tausenden anderen Patienten. Nach der Einnahme von Fluorchinolonen werden unter anderem Sehnenrisse, Depressionen und Nierenschäden beschrieben. Warum werden Fluorchinolone in Deutschland millionenfach verschrieben, obwohl sie laut Experten nicht bei leichten Infektionen eingesetzt werden sollten, sondern als letztes Mittel bei schwerwiegenden Krankheiten ?

Filmbeitrag aus der Sendung Stern TV vom 7. Februar 2018

Quelle | rtl.de

 

Risiken und Nebenwirkungen

Warum Sie bei diesen Antibiotika aufmerksam sein sollten

inkl.  Filmbeitrag Betroffener

Quelle | stern.de

 

Ärzte verschreiben zu oft kritische Antibiotika

Beitrag vom 4. Mai 2017

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aktualisiert am 22. November 2017 | erstellt am 3. November 2017

Medikamente

Antidepressiva: Selten hilfreich

Etwa 4 Mio. Menschen nehmen in Deutschland Antidepressiva ein. Deren Nutzen ist oft fragwürdig und nur wenige Patienten profitieren davon.

Depressionen können einem Menschen das Leben schwer machen und Hilfe tut Not. In vielen Fällen sollen Pillen aus dem Gefühlstief helfen. Häufig werden Medikamente der neuen Generation, die sogenannten Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), verschrieben. Doch ob diese Medikamente immer hilfreich sind, insbesondere in der Dauermedikation, darüber gibt es auch in der Fachwelt unterschiedliche Meinungen.

Kaum besser als Placebos

Einer, der die Verschreibung von Antidepressiva kritisch sieht, ist Dr. Peter Ansari. Der Forscher aus Niedersachsen bemängelt die steigende Verordnungspraxis von Antidepressiva, vor allem die der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SRRI). Sie sollen den Spiegel des Botenstoffs Serotonin im Gehirn erhöhen. Doch ob ein Mangel an Serotonin die Erkrankung überhaupt verursacht, sei umstritten.

Und nicht nur das: Eine im Jahr 2001 von Irving Kirsch veröffentlichte US-Studie zeige, dass Antidepressiva kaum wirkungsvoller als Scheinmedikamente (Placebos) sind. „Nur ein kleiner Effekt war bei schweren Depressionen zu erzielen“, berichtet Dr. Peter Ansari.

Achtung: Nebenwirkungen

Bewiesen sind dagegen die vielen möglichen Neben- und Wechselwirkungen der Präparate. „Dazu zählen beispielsweise sexuelle Funktionsstörungen, Herzrhythmusstörungen, Veränderungen der Persönlichkeit, Abhängigkeit oder Neigung zum Suizid“, erklärt Dr. Ansari. Das Risiko dafür bestehe schon ab einer Einnahmezeit von sechs Monaten. Zudem gibt es laut dem Forscher ein stark erhöhtes Risiko, eine körperliche Abhängigkeit zu entwickeln. Manche Patienten zeigen nach dem Absetzen starke Symptome wie Schlaflosigkeit oder selbstverletzendes Verhalten. LHo


Dr. Peter Ansari hat über Studien und Erfahrungsberichte auf der Tagung des Vereins für Psychosoziale Arbeit in Herford gesprochen.

Quelle | Wochenblatt für Landwirtschaft u. Landleben | Artikel veröffentlicht am 17.10.2017

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erstellt am 11. Oktober 2017

Politik

10. Oktober - Internationaler Tag der seelischen Gesundheit

Zum internationalen Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober äußert sich der Vorstand der DGSP, Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie, in einer Stellungnahme zum Stellenwert antidepressiver Medikamente (Stellungnahme und Pressemitteilung).

Quelle | Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie - DGSP

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erstellt am 28. September 2017

Politik

Psychotherapie: Weiterhin zu lange Wartezeit auf Behandlung

Psychisch kranke Menschen müssen nach Ansicht der Psychotherapeuten­kammer immer noch zu lange auf einen Therapieplatz warten. Durch eine Gesetzes­änderung im April 2017 habe sich zwar die Wartezeit auf eine erste Sprechstunde verbessert, an der Wartezeit auf den Beginn der Therapie habe sich jedoch nichts verbessert...

Durch die Änderung der Psychotherapeuten-Richtlinie zum 1. April 2017 sollte sich das Angebot, wie die Wartezeit auf ein erstes Gespräch mit einem Psychotherapeuten, für psychisch kranke Menschen verbessern. Psychotherapeuten müssen pro Woche mindestens zwei Stunden für Sprechstunden zur Verfügung stehen. Zudem müssen sie 200 Minuten in der Woche am Telefon erreichbar sein. In dringenden Fällen soll es so schneller zur Behandlung kommen...

Inanspruchnahme der Servicestellen gestiegen

Zudem gilt: Wer keinen Termin erhält, kann sich an die Terminservicestellen der

Kassenärztlichen Vereinigung wenden, die innerhalb von vier Wochen eine Sprechstunde vermitteln müssen.

 

ganzen Beitrag lesen

Quelle | aerzteblatt.de | Artikel vom 28. September 2017

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erstellt am 7. August 2017

Psychotherapie

Systemische Psychotherapie bald Kassenleistung ?

Systemische Therapie bei Erwachsenen: Vorbericht erschienen

Bei bestimmten Störungen zeigen die verfügbaren Studiendaten einen Vorteil

Ob die Systemische Therapie bei Erwachsenen im Vergleich zu anderen Interventionen oder zu keiner Behandlung einen Nutzen oder Schaden haben kann, ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Es ist das erste Mal, dass das Institut ein Psychotherapieverfahren bewertet. Die vorläufigen Ergebnisse liegen nun vor: Demnach zeigen die verfügbaren Studiendaten bei bestimmten Störungen einen Vorteil der Systemischen Therapie....ganzen Beitrag lesen

Vorbericht u. Abschlussbericht

Quelle | IQWIG - Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen | Pressemitteilung vom 23.08.2016

 

Systemische Psychotherapie auf dem Weg zur Kassenleistung – IQWiG veröffentlicht Prüfbericht

Quelle |DGSF - Deutsche Gesellschat für Systemische Therapie, Beratung u. Familientherapie e.V. | Presseinformation vom 26. Juli 2017

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erstellt am 16. Juni 2017

Politik

Euros für Ärzte

Neue CORRECTIV-Datenbank zeigt erstmals Ärzte in Deutschland, die kein Geld von der Pharmaindustrie annehmen

71.000 Ärzte in Deutschland haben im vergangenen Jahr Zuwendungen von der Pharmaindustrie erhalten. Aber nur 29 Prozent von ihnen sind bereit, das offenzulegen. Wird ein Arzt nicht genannt, kann das zweierlei bedeuten: Er will die Honorare gegenüber seinen Patienten oder Kollegen verschweigen. Oder er hat kein Geld angenommen. Jetzt sorgt CORRECTIV für Transparenz – und startet eine „Null-Euro-Ärzte“-Datenbank.

 

575 Millionen Euro haben Pharmakonzerne in Deutschland im Jahr 2015 an Ärztinnen und Ärzte gezahlt. Das Geld floss für Vortragshonorare, Reisespesen, für Anwendungsbeobachtungen oder als Honorar für die Durchführung von Studien. Im Juni 2016 veröffentlichten die Pharmaunternehmen erstmals die Namen von Ärzten und Heilberuflern, die Geld oder geldwerte Vorteile erhalten hatten. Um zu zeigen: Seht her, wir sind transparent, an unseren Zahlungen ist nichts anstößig, jeder Verdacht der Korruption ist an den Haaren herbeigezogen.

 

So ganz freiwillig war die Veröffentlichung allerdings nicht. Zahlungen von Pharmaunternehmen an Mediziner sind weithin umstritten. Eine Vielzahl von Studien belegt, dass Ärzte, die Gelder von den Konzernen annehmen oder sich einladen lassen zu Kongressen und anderem, häufiger zum Rezeptblock greifen und zudem teurere Medikamente verordnen.

2010 beschloss die US-Regierung unter Barack Obama, dass Pharmaunternehmen ihre Zahlungen an US-Mediziner jedes Jahr namentlich veröffentlichen müssen – den „Sunshine Act“. Eine solche Regelung wollen die Konzerne in Europa um jeden Preis verhindern. Deshalb erklärten sie im vergangenen Jahr flugs, diese Transparenz hierzulande nun freiwillig zu leisten. Und veröffentlichten die Zahlungen.

Nur 29 Prozent der Ärzte sind transparent

Das Problem: Ärzte in Europa können, müssen aber nicht offenlegen, ob sie Geld von der Pharmaindustrie bekommen. Wer sich an der Transparenzinitiative nicht beteiligen wollte, für den blieb alles beim Alten. Und die Ärzte nutzten diese Möglichkeit reichlich. Unter jenen, die Zahlungen erhalten, stimmten nach Berechnungen von CORRECTIV nur 29 Prozent einer Veröffentlichung zu. Man darf davon ausgehen, dass es sich dabei vor allem um solche Mediziner handelt, deren Einnahmen unbedenklich waren. Heißt im Umkehrschluss: Von 71 Prozent der Ärzte, die Zuwendungen erhalten hatten, haben wir keine Daten. Ebenso wenig von Ärztinnen und Ärzten, die null Verbindungen zur Pharmaindustrie unterhalten. 

Bei allen Ärzten, die nicht in der Datenbank stehen, kann dies zweierlei bedeuten. Erstens: Der Arzt, die Ärztin hat kein Geld erhalten. Oder, zweitens, er oder sie will nicht, dass die Pharma-Honorare bekannt werden und hat einer Veröffentlichung widersprochen. Ein Außenstehender weiß also nicht, ob die Ärztin besonders redlich ist und keinerlei finanzielle Beziehungen zur Pharmaindustrie hat – oder ob der Arzt sich besonders gern einladen und honorieren lässt, aber nicht will, dass das bekannt wird.

Im vergangenen Jahr hat CORRECTIV die Daten jener Ärzte, die mit der Nennung ihres Namens einverstanden waren, erstmals in einer Datenbank zusammengeführt und veröffentlicht. Danach meldeten sich viele Ärzte. Sie sagten, sie würden auch gern in dieser Datenbank auftauchen – mit dem Eintrag „null Euro“. Weil sie Wert darauf legten, vor Kollegen und Patienten zu dokumentieren, kein Geld von den Konzernen anzunehmen.

Die Pharmaindustrie selbst hat für dieses Problem keine Lösung, denn sie kennt nur die Namen jener Ärzte und Heilberufler, denen sie Geld überweist.

Deshalb startet CORRECTIV jetzt das Projekt „Null-Euro-Ärzte“. Hier können sich jene Mediziner eintragen, die im zurückliegenden Jahr KEIN Geld von der Pharmaindustrie für Vorträge und Fortbildungen angenommen haben. Diese Ärzte erscheinen künftig in unserer „Euros für Ärzte“-Datenbank mit dem Betrag „0 Euro“.

MEZIS und VDÄÄ unterstützen das Projekt

Mehrere Ärzteorganisationen unterstützen das CORRECTIV-Projekt von Beginn an. Darunter MEZIS, das steht für: Mein Essen Zahl Ich Selbst, eine Initiative kritischer Ärzte. Genau wie der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (VdÄÄ).

CORRECTIV bietet ab sofort allen Medizinern und Fachkreisangehörigen in Deutschland an, sich in die neue Datenbank einzutragen. Die helfen soll, dass Patientinnen und Patienten eine informierte Entscheidung bei der Auswahl ihres Arztes treffen können.

 

Quelle | Netzwerk Correctiv | von Markus Grill u. Stefan Wehrmeier | Artikel vom 29. Mai 2017

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erstellt am 14. Mai 2017

Soziales

Rehasport

Neben dem Präventions- und Funktionstrainig bieten die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten den Rehasport an. Ziel ist es Patienten zu mehr Bewegung und sportlicher Tätigkeit zu motivieren.

So kann z.B. bei Bewegungsmangel, Stress und Depressionen der Arzt Rehasport verordnen. Denn regelmäßiger Sport stärkt nicht nur die Gesundheit und steigert die Leistungsfähigkeit, sondern hat auch einen unmittelbaren, positiven Effekt auf das Wohlbefinden.

Mehr zum Thema Rehasport auf Gesundheit allgemein

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erstellt am 4. Mai 2017

Antidepressiva

Die Verschreibungen von Antidepressiva nehmen stetig zu. Oft werden sie über Jahre verordnet. Möchte der Patient das Medikament absetzen kann es zu folgenschweren Symtomen kommen.

Antidepressiva: Vorsicht beim Absetzen

Ein Beitag der Sendung Visite vom 2. Mai 2017

Quelle | ndr.de - Ratgeber

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erstellt am 30. März 2017

Psychotherapie

Schneller zum Therapeuten

Neue Psychotherapie-Richtlinie gilt ab 1. April 2017:

Versorgung neu strukturiert

Sprechstunden, Akutbehandlung, weniger Bewilligungsschritte: Die ambulante psychotherapeutische Versorgung wird neu strukturiert. Patienten sollen zeitnah einen Termin erhalten und das Versorgungsangebot flexibler werden. Die neue Richtlinie tritt am 1. April in Kraft, ebenso die geänderte Psychotherapie-Vereinbarung.

Die wichtigsten Neuerungen

Quelle | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein | KVNO aktuelles-Artikel vom 30.03.2017

 

erstellt am 1. April 2017

weiterer Linktipp:

Ab 1. April schneller zum Psychotherapeuten

Quelle | aponet.de | Artikel vom 31. März 2017

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erstellt am 16. März 2017

Politik

Immer mehr Bundesbürger schlafen schlecht

Berlin – Die Zahl der Menschen mit Schlafstörungen hat in Deutschland zugenommen. Litten im Jahr 2010 noch 47,5 Prozent an Ein- und Durchschlafstörungen, waren es im Jahr 2016 bereits 78,9 Prozent. Das geht aus dem DAK-Gesundheitsreport 2017 hervor, der heute in Berlin vorgestellt wurde und für den das Forsa-Institut 5.200 erwerbstätige Frauen und Männer im Alter von 18 bis 65 Jahren nach ihrem Schlafverhalten befragt hat.

Dem Report zufolge werden verschiedene Arten von Schlafstörungen unterschieden. Von einer Insomnie spricht man dann, wenn die Patienten mindestens dreimal pro Woche Einschlaf- und/oder Durchschlafstörungen haben, also mehr als 30 Minuten zum Einschlafen benötigen, wenn sie zudem eine schlechte Schlafqualität haben und wenn sie tagsüber müde und/oder erschöpft sind.

Der Umfrage zufolge treffen alle drei Kriterien bei 9,4 Prozent der Befragten zu. Ausschließlich Ein- und/oder Durchschlaf­störungen an drei oder mehr Tagen pro Woche haben 35 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2010 hat die Zahl der Menschen mit Ein- und Durchschlafstörungen im Alter von 35 bis 65 Jahren von 47,5 Prozent auf 78,9 Prozent zugenommen.

Schlafstörungen erhöhen das Risiko für Depressionen 

Von Insomnien sind in erhöhtem Maße ungelernte Arbeiter betroffen, insbesondere Menschen,...

Artikel weiterlesen

Quelle | aerzteblatt.de | Artikel vom 15. März 2017

 

weiterer Beitrag:

DAK-Gesundheitsreport

Mehr Schlafstörungen – Versorgung hält nicht Schritt

Deutschland ist müde. Flächendeckend leiden die Menschen im Lande an Ein- und Durchschlafstörungen. Therapiert wird offenbar zu selten. Dafür fehlt Know How.

Knapp jeder zehnte Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren leidet unter krankhaften Schlafproblemen. Das geht aus einer DAK-Umfrage hervor.

BERLIN. Vier von fünf Menschen in Deutschland schlafen schlecht, knapp jeder zehnte Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren leidet unter krankhaften Schlafproblemen. Der Verbrauch an Schlafmitteln steigt signifikant. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport hervor. 2009 hatte die DAK schon einmal die Schlaflosigkeit in Deutschland unter die Lupe genommen. In den sieben Jahren seither hat unter den 35- bis 65-Jährigen die Häufigkeit von Störungen des Schlaf-Wachrhythmus um 66 Prozent zugenommen.

Artikel weiterlesen

Quelle | Ärzte Zeitung online | von Anno Fricke | Artikel vom 15.03.2017

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erstellt am 13. Januar 2017

Psychosomatik

Studienergebnisse bestätigen einen Zusammenhang zwischen Diabetes und psychischen Erkrankungen

 

Diabetes und Depression - Das Experteninterview

mit Prof. Dr. Karl-Heinz Ladwig, Helmholtz Zentrum München

Quelle | Diabetesinformationsdienst München | Artikel vom 19. Juli 2013

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erstellt am 13. Januar 2017

Psychosomatik

Das Depressionen bei Männern zu einem ähnlich großen Risiko für Herzkreislauferkrankungen, wie hohe Cholesterinwerte und Fettleibigkeit führen kann, davon berichten Forscher des Helmholtz Zentrums München gemeinsam mit Kollegen der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) im Fachmagazin ‚Atherosclerosis‘ in ihrer Pressemitteilung:

 

Depressionen schlagen auf das Herz wie Übergewicht und Cholesterin

Quelle | Helmholtz Zentrum München -
Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) | Artikel vom 12.01.2017

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erstellt am 4. Januar 2017

Psychiatrie

 

Video-Erklärung: Was ändert sich durch das neue PsychKG NRW 2017

Ab dem 1. Januar 2017 gilt eine neue Fassung des PsychKGs in Nordrhein-Westfalen. Welche Änderungen gegenüber dem alten Gesetz müssen stationär tätige Psychiater kennen und anwenden?

In diesem siebenminütigen Video erklärt Dr. Jan Dreher, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie kurz die wesentlichen Neuerungen des PsychKGs für NRW. Insbesondere geht er auf den Richtervorbehalt bei der Zwangsmedikation ein.

Quelle | DocCheck News | von Dr. Jan Dreher | Artikel vom 30.12.2016

 

weiterer Linktipp:

PsychCast - Deutschlands unabhängiger Medizin Podcast

Dr. Jan Dreher | Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Quelle | Dr. Jan Dreher

und

Dr. Alexander Kugelstadt | Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Quelle | Dr. Alexander Kugelstadt

podcasten über über psychiatrische, psychosomatische, psychotherapeutische und allerlei verwandte Themen.

 

 



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